25.05.2008 Bergung der durch Vandalen in die Lahn geworfenen Ruhebänke erfolgreich - Altbürgermeister Hubert Aumüller hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung

 
"Die Aktion heute hat sich rentiert! Wer wird das gewesen sein, wer sind die Täter?" so Altbürgermeister und Ehrenvorstandsmitglied des Verschönerungsvereins Villmar, Hubert Aumüller, der die Bergung der von Vandalen in die Lahn  geworfenen Bänke als Zuschauer verfolgte. Denn zuerst war man noch von nur einer Bank des Verschönerungsvereins Villmars ausgegangen, die kurz vor dem Einlass zum Turbinenhaus, dem sogenannten "Rechen" im Wasser erkennbar war. Die Strömung ist hier ziemlich stark, so dass die Bergung durch die Freiwillige Feuerwehr Villmar, dem Verschönerungsverein Villmar, sowie dem Tauchlehrer Jörg Hawig (www.divedeepblue.de) unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen erfolgen musste. Alle waren sich zunächst einig, das kaum zu erkennende längliche Holz neben dem frischen Rot der hineingeworfenen Ruhebank, sei ein sogenannter "Abweiser", der unter Wasser eine Schutzfunktion für das Ufer habe. Allein Jörg Hawig ließ sich nicht beirren: Nach der Bergung der für jeden sichtbaren Bank bat er um ein zweites Seil und zum Erstaunen aller Anwesenden wurde eine zweite Bank, die schon länger im Wasser gelegen haben musste, an Land gehievt. Alle Beteiligten waren sich über die unverschämte Frechheit dieser Taten einig. Der Beigeordnete Alfred Schermuly, der ebenfalls die Bergung beobachtete kommentierte die Tat als "traurig!". Altbürgermeister Hubert Aumüller drückte seine Hoffnung aus,  dass Hinweise aus der Bevölkerung erfolgen mögen, um endlich solcher Täter habhaft zu werden. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Villmar, Wolfgang Schön, dankte allen Helfern dieser erfolgreichen Aktion und Wehrführer Steffen Kullman rundete die Aktion mit der Einladung zu einem kleinen Umtrunk ab.