26.06.2009 Alois
Hawig und Alfons Stein erhielten Ehrenamts-Card
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden heute Alois Harwig und Alfons Stein
im Vereinsheim des Verschönerungsvereins Villmar von Bürgermeister Hermann
Hepp in Anwesenheit des 1. Vorsitzenden, Wolfgang Schön und Mitglieder des
Vorstandes, für ihre ehrenamtliche Verdienste im Rahmen ihrer Tätigkeiten für
den Verein die Ehrenamts-Card ausgehändigt.
Die Ehrenamts-Card (E-Card) ist ein neues Instrument der gesellschaftlichen Anerkennung freiwilligen Engagements.
Sie ermöglicht ihren Besitzen hessenweit die verschiedensten Vergünstigungen, wie z.B. Ermäßigungen beim Eintrittspreis bei verschiedenen öffentlichen und privaten
Institutionen. Inhaber der Ehrenamts-Card können in ganz Hessen eine Fülle von attraktiven Vergünstigungen in Anspruch nehmen.
In seiner Rede betonte Hermann Hepp die Wichtigkeit des Ehrenamtes für die
Gesellschaft. Verbunden dieser Würdigung überbrachte der Bürgermeister auch
Dank und Anerkennung von Landrat Michel für die geleistete Arbeit. Von Seiten
der Gemeinde überreichte er als Präsent jeweils eine Grafik mit Bilder
von Ortsteilen der Gemeinde.
"Um
die Ehrenamtscard zu bekommen, müssen natürlich auch verschiedene
Voraussetzungen erfüllt sein", so der Bürgermeister. "Dies sind
unter anderem: Mindestens fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Woche im
Landkreis Limburg-Weilburg, mindestens seit fünf Jahren die ehrenamtliche
Tätigkeit ausgeübt zu haben, ehrenamtliche Arbeit ohne Aufwandentschädigung
leisten, die über die Erstattung von Kosten hinausgeht und mindestens 23
Jahre alt sein. Alle diese Voraussetzungen wurden von beiden mehr als erfüllt
Alois Hawig: seit 1978 als 31 Jahre Unterhaltung und Pflege der Ruhebänke,
Bildstöcke und Wegekreuze Unterhaltung und Pflege der Kirchturmbeleuchtung
Freischneiden, Mäharbeiten, säubern von Bänken usw. Alfons Stein: seit 1990
Bauen, Unterhaltung und Pflege der Ruhebänke, Bildstöcke und Wegekreuze
Freischneiden, Mäharbeiten säubern von Bänken usw. Einbau der Fenster
(Helfer, Leo Linke, Dieter Jung und Maik Schön, Fensterbänke Peter Kreutz),"
so Bürgermeister Hermann Hepp.
Die Gattinnen der Geehrten erhielten jeweils einen Blumenstrauß vom
Verschönerungsverein, da, so Wolfgang Schön in seiner Rede, die Leistungen ihrer Ehemänner für die
Allgemeinheit ohne deren Unterstützung kaum möglich gewesen seien. Schön hob
hervor, das kein Mitglied selbst jemals einen Antrag auf Erstattung von
entstanden Kosten gestellt habe, also die Bedingung "ehrenamtliche Arbeit ohne Aufwandentschädigung
leisten, die über die Erstattung von Kosten hinausgeht "
noch übertroffen worden sei, was mit lang anhaltendem Beifall quittiert wurde.